Vorsorge – Altersarmut – Mehr Menschen erhalten Grundsicherung

Auch im Jahr 2018 ist die Zahl der Menschen, die auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung angewiesen sind, erneut gestiegen. Das belegen jüngst veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Auch wenn grundsätzlich keine Panik angebracht ist, zeigen sie erneut: Man sollte zusätzliche private Vorsorge nicht vernachlässigen.

Wer in Deutschland nicht genug Geld zum Leben hat, bekommt unter Umständen sogenannte Grundsicherung. Seit ihrer Einführung im Jahr 2003 kennt die Zahl der Betroffenen beinahe nur eine Richtung: Sie steigt, und zwar deutlich. So erhöhte sich auch im Jahresverlauf 2018 die Zahl der Menschen, die auf diese Stütze angewiesen sind, um 1,9 Prozent. Zum ...

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Statistik – Pflegeversicherung – Immer mehr pflegebedürftige Sozialfälle

Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass es zunehmend ein Armutsrisiko bedeutet, wenn ein Mensch zum Pflegefall wird. Demnach war im Jahr 2016 schon jeder sechste Pflegebedürftige auf zusätzliche Sozialhilfe angewiesen. Die Zahl der Bedürftigen steigt seit Jahren.

Armutsrisiko Pflege? Das ist leider für immer mehr Menschen bittere Realität. Wie die Saarbrücker Zeitung am Freitag berichtete, waren im Jahr 2016 bereits 440.000 Patienten auf zusätzliche Sozialhilfe angewiesen, weil ihr Einkommen sowie die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen, alle Pflegekosten zu decken. Die Tendenz ist steigend, denn vor zehn Jahren waren es noch rund 22 Prozent ...

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Altersbezüge – Steigende Renten – und trotzdem Altersarmut?

Deutsche Rentner können sich voraussichtlich auf eine weitere Erhöhung ihrer Altersbezüge freuen: Die Renten könnten im kommenden Jahr um 3,09 Prozent im Westen und im Osten der Republik um 3,23 Prozent steigen. Doch bei all den Jubelmeldungen sollte man nicht vernachlässigen, dass zukünftigen Generationen Altersarmut drohen könnte, wenn sie sich allein auf die gesetzliche Rente verlassen.

Gute Nachricht für alle Rentner: Sehr wahrscheinlich werden auch 2018 die Renten erneut angehoben, und zwar deutlich. So könnte das Altersgeld 2018 im Westen um 3,09 Prozent und im Osten um 3,33 Prozent ansteigen. Das geht aus dem aktuellen Entwurf des Rentenversicherungs-Berichtes hervor, über den das ...

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Finanzen – Wirtschaftsinstitut warnt vor Altersarmut

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin warnt aktuell vor dem Risiko steigender Altersarmut. Und besonders die Zahlen für Ostdeutschland sind drastisch. Während das Armutsrisiko bis zum Jahr 2036 im Westen von derzeit 15 auf dann 17 Prozent wachse, erhöht sich das Risiko im Osten, nur ein Alter in Armut verbringen zu können, von aktuell 21 auf dann 36 Prozent.

Laut der Prognose müssen mehr als ein Drittel (36 Prozent) aller Altersrentner im Osten damit rechnen, dass sie armutsgefährdet sind. Das berichtet das MDR-Magazin „Exakt“. Unter die von Armut bedrohten Rentner fällt laut DIW, wer nur 60 Prozent oder weniger der Durchschnittsrente erwarten kann. Derzeit liegt ...

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Finanzen – Altersvorsorge nicht vergessen!

Die Deutschen investieren ihr Geld lieber in den Urlaub als in eine Altersvorsorge! Was klingen mag wie ein Vorurteil, ist jetzt anhand einer repräsentativen forsa-Umfrage zum Teil bestätigt. Werden die Anleger vor die Wahl gestellt, für den Urlaub oder die private Altersvorsorge zu sparen, entscheiden sich 57 Prozent der Verbraucher für den Urlaub und nur 36 Prozent für die Altersvorsorge, so ergab die Befragung.

Natürlich soll niemand auf den wohlverdienten Urlaub verzichten müssen. Auch Erholung ist wichtig und die Urlaubsreise für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres, verbunden mit tollen Erlebnissen und neuen Erfahrungen. Dennoch ist die forsa-Umfrage ein Beleg dafür, dass ...

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Finanzen – Altersvorsorge nicht vergessen!

Die Deutschen investieren ihr Geld lieber in den Urlaub als in eine Altersvorsorge! Was klingen mag wie ein Vorurteil, ist jetzt anhand einer repräsentativen forsa-Umfrage zum Teil bestätigt. Werden die Anleger vor die Wahl gestellt, für den Urlaub oder die private Altersvorsorge zu sparen, entscheiden sich 57 Prozent der Verbraucher für den Urlaub und nur 36 Prozent für die Altersvorsorge, so ergab die Befragung.

Natürlich soll niemand auf den wohlverdienten Urlaub verzichten müssen. Auch Erholung ist wichtig und die Urlaubsreise für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres, verbunden mit tollen Erlebnissen und neuen Erfahrungen. Dennoch ist die forsa-Umfrage ein Beleg dafür, dass ...

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Riester, Rürup & Co. – Riester-Rente: Nur 6,7 Vorsorgesparer erhalten volle Förderung

Aus einer kleinen Anfrage der Partei Bündnis 90/Die Grünen geht erneut hervor, dass die Riester-Sparer bares Geld verschenken. Demnach schöpfen nur 6,7 Millionen Altersvorsorge-Sparer den Zulagenanspruch voll oder nahezu voll aus. Mit anderen Worten: fast 10 Millionen Riester-Sparer nehmen nicht die staatlichen Zuschüsse in Anspruch, die ihnen laut Gesetz zustehen!

Bei ihrer Anfrage an die Bundesregierung stützt sich die Oppositionspartei auf ein Gutachten der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Demnach nehmen von insgesamt 16,7 Millionen Riester-Sparern nur 6,7 Millionen die volle Zulage in Anspruch. Dass die Riester-Rente zu bürokratisch ist, wurde schon oft kritisiert. Dies führt dazu, ...

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Demografie – Immer mehr erwerbstätige Rentner

Emsige Rentner: Der Anteil der Arbeitnehmer, der zwischen 65 und 70 Jahren alt ist, stieg in den vergangenen 16 Jahren deutschlandweit um fünfzig Prozent an. Das bedeutet konkret, dass sich heute innerhalb dieser Altersgruppe noch jeder Sechste in einem Arbeitsverhältnis befindet. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den Bundesländern. So führen die betagten Arbeiter in Baden-Württemberg das Ranking an: hier arbeiten 19,4 Prozent der 65-70 Jährigen. Weniger emsig scheinen hingegen die Menschen jenseits der 65 im Bundesland Sachsen-Anhalt zu sein, da hier statistisch die niedrigste Beschäftigungsquote gemessen wurde, nämlich 11,7. So berichtet der ...

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Demografie – Immer mehr erwerbstätige Rentner

Emsige Rentner: Der Anteil der Arbeitnehmer, der zwischen 65 und 70 Jahren alt ist, stieg in den vergangenen 16 Jahren deutschlandweit um fünfzig Prozent an. Das bedeutet konkret, dass sich heute innerhalb dieser Altersgruppe noch jeder Sechste in einem Arbeitsverhältnis befindet. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den Bundesländern. So führen die betagten Arbeiter in Baden-Württemberg das Ranking an: hier arbeiten 19,4 Prozent der 65-70 Jährigen. Weniger emsig scheinen hingegen die Menschen jenseits der 65 im Bundesland Sachsen-Anhalt zu sein, da hier statistisch die niedrigste Beschäftigungsquote gemessen wurde, nämlich 11,7. So berichtet der ...

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Finanzen – Durchschnittsverdiener können zukünftig nur auf magere Renten hoffen

Durchschnittsverdiener müssen zukünftig Altersarmut und eine deutlich sinkende Kaufkraft fürchten. Das geht aus Berechnungen hervor, die der Mathematikprofessor Gerd Bosbach von der Fachhochschule Koblenz vorgelegt hat.

Im letzten Jahr sind die Renten in Deutschland gestiegen – in West um 2,1 Prozent und in Ost um 2,5 Prozent. Aber das könnte nur eine Momentaufnahme bedeuten. Schaut man auf die langfristige Entwicklung der gesetzlichen Rente, sieht es eher düster aus, wenn man den neuesten Rechenmodellen des Statistikers Gerd Bosbach Glauben schenkt. ...

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DRV – Rentenerhöhung – Zum Juli steigen die Renten!

Gute Nachrichten für Ruheständler: Sie werden im Juli eine „spürbare Verbesserung“ erfahren, wie Axel Reimann, Präsident der Deutschen Rentenversicherung (DRV) berichtet. Demnach werden die Renten sowohl in Ost als auch West deutlich angehoben.

Während jahrelang die Renten stagnierten oder nur gering anzogen, können sich die Rentner zum Juli 2015 auf höhere Altersbezüge freuen. Allerdings fällt die Rentenerhöhung in Ost und West unterschiedlich aus. In den alten Bundesländern steigen die Renten um 2,1 Prozent, in den neuen um 2,5 Prozent, teilt die Rentenversicherung mit. ...

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Altersvorsorge – Pflegebedürftigkeit bedeutet hohes Armutsrisiko

Wie wichtig die Pflegevorsorge ist, zeigen aktuelle Zahlen. Demnach steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, die zum Sozialfall werden, stetig an. 2013 waren bereits 440.000 Menschen auf zusätzliche Sozialleistungen angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten – Seit Einführung der Pflegeversicherung ein Plus um 31 Prozent.

Wenn Menschen zum Pflegefall werden, bedeutet dies ein hohes Armutsrisiko. Erhielten vor zehn Jahren noch rund 340.000 Bedürftige die staatliche „Hilfe zur Pflege“, so waren es 2013 bereits 444.000 Personen. Dies berichtet die Saarbrücker Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. ...

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