Ruhestand – Schon 1,45 Millionen Rentner haben einen Job

Immer mehr Rentner verdienen sich auch nach Erreichen des Ruhestands-Alters etwas dazu. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesregierung. Finanzielle Engpässe sind ein Motiv — aber nicht das einzige.

Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen: Noch nie waren so viele Rentner erwerbstätig wie heute. Das geht aus frischen Zahlen des Bundesarbeitsministeriums hervor. So gingen 2018 bereits 1,45 Millionen Menschen, die die Regelaltersgrenze bereits überschritten hatten, einer Erwerbsarbeit nach. Das sind zwar immer noch „nur“ acht Prozent der Ruheständler. Der Trend ist aber eindeutig: zur Jahrtausendwende waren es noch 530.000 Rentner im Unruhestand. Ein stolzes Plus von fast 174 Prozent in weniger ...

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Unfallschutz – Home Office: Gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht für Weg auf Toilette

Wer im Home Office arbeitet, ist auf dem Weg zur Toilette nicht gesetzlich unfallversichert. So zumindest lautet ein aktuelles Urteil des Sozialgerichtes München, das aber noch nicht rechtskräftig ist (Aktenzeichen: S 40 U 227/18). Ein anderes Urteil wiederum zeigt: Im Zweifel entscheidet der Einzelfall.

Immer mehr Menschen arbeiten im Home Office und haben das Büro in der eigenen Wohnung. Kein Wunder: Nicht nur erleichtert dies, sich um die Kinder zu kümmern. Auch das Warten im Stau und das Gedrängel in überfüllten Trams entfällt. In knapp jedem dritten deutschen Unternehmen (30 Prozent) können Mitarbeiter ganz oder teilweise von Zuhause aus arbeiten, so zeigt eine Bitkom-Studie. ...

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Mehr Zeit für Steuererklärung

Im Mai 2019 treten auch wieder neue Regeln in Kraft. Eine wichtige News betrifft dabei die Steuererklärung. Bummelanten haben nun nämlich mehr Zeit, das Dokument beim Finanzamt vorzulegen.

Bisher galt: Wer seine Steuererklärung ohne die Hilfe eines Steuerberaters oder Lohnsteuervereins machen wollte, der musste bis Ende Mai seine vielen Papiere abliefern. Zwar was es möglich, formlos eine Verlängerung zu beantragen, was auch fast immer gestattet wurde. Aber speziell, wenn man bereits in den Vorjahren deutlich verspätet gewesen ist, konnten die Mitarbeiter in den Finanzämtern auch hart sein. ...

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bKV – Die betriebliche Krankenversicherung boomt – weil sie lohnt!

Die betriebliche Krankenversicherung erlebt derzeit einen kleinen Boom. Nicht von ungefähr: In Zeiten des Fachkräftemangels kann sie ein Argument sein, um Mitarbeiter an die Firma zu binden. Auch Fehlzeiten lassen sich so reduzieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die sogenannte betriebliche Krankenversicherung (bKV) erfreut sich steigender Nachfrage. Zum Jahresende 2018 haben 7.700 Unternehmen ihren Mitarbeitern diese zusätzliche Absicherung geboten, so berichtet der PKV-Verband am Mittwoch. Damit hat sich die Zahl der Betriebe innerhalb von drei Jahren mehr als verdoppelt. Im Vergleich zum Vorjahr sind rund 1.650 neue Unternehmen hinzugekommen. ...

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KMU – Industriebetriebe – Weshalb eine Feuerdeckung nicht mehr ausreicht

Wenn Industriebetriebe längere Zeit von einer Betriebsunterbrechung betroffen sind, kann das im Zweifel die Existenz bedrohen. Und je mehr die weltweite Vernetzung zunimmt, desto mehr steigt auch die Wahrscheinlichkeit eines solches Ereignisses: Da reicht schon ein Angriff auf die IT-Technik einer Firma. Anlass für den Versicherer-Dachverband, gerade kleine und mittlere Betriebe für das Thema zu sensibilisieren.

Es ist ein krasses, aber keineswegs seltenes Beispiel, das der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in seinem aktuellen Magazin wählt, um für die Gefahren einer Betriebsunterbrechung zu sensibilisieren. Ein Presswerk, das Autoteile fertigt, wurde demnach 2016 Opfer ...

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Urlaubstage können nicht einfach verfallen

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat am Dienstag ein Grundsatzurteil gefällt und damit die Rechte von Arbeitnehmern gestärkt. Demnach können Urlaubstage nicht einfach verfallen, ohne dass dem Betroffenen ein Ersatz hierfür zusteht. Der Arbeitgeber muss darüber informieren, dass noch Tage offen sind.

Können Urlaubstage einfach verfallen, ohne dass sie der Arbeitnehmer nachträglich nehmen kann oder einen Lohnersatz bekommt? Über diese Frage hatte am Dienstag das Arbeitsgericht Erfurt zu entscheiden. Demnach müssen die Chefs ihre Beschäftigten „klar und rechtzeitig“ warnen, dass zustehende Urlaubstage noch nicht genommen wurden. Folglich hat das zu einem Zeitpunkt zu erfolgen, zu dem ...

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Neue Pflichten – Haus- und Immobilienverwalter brauchen Gewerbehaftpflicht!

Neue Pflichten für Haus- und Immobilienverwalter! Ab März brauchen sie nicht nur eine Gewerbeerlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO). Sie müssen dann auch eine Berufshaftpflichtversicherung vorweisen. Wer noch keine hat, muss sich sputen: Eine Übergangsfrist für langjährig tätige Hausverwalter läuft dann aus.

Haus- und Immobilienverwalter haben eine große Verantwortung. Sie treiben oft nicht nur die Mieten der Bewohner ein, sondern erstellen im Auftrag eines Besitzers zum Beispiel auch die Nebenkosten-Abrechnung, beauftragen Versorgungsleistungen wie Strom, Abfallentsorgung und Wasser und kümmern sich um weitere Belange des Hauses. Aus diesem Grund verwunderte es, dass sie bisher ...

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D&O-Versicherung: finanzieller Schutz für Manager und Führungskräfte

Es klingt paradox: Unternehmen und Vereine können eine Versicherung abschließen, um ihre Manager und Führungskräfte gegen persönliches Fehlverhalten und die daraus folgenden Schadensersatz-Ansprüche abzusichern. Nein, dahinter verbirgt sich kein Misstrauens-Bekenntnis, sondern ein sinnvoller Schutz. Denn im Zweifel haften Manager für Fehler mit ihrem Privatvermögen. Die entsprechende Police nennt sich „Directors & Officers“-Versicherung.

Es ist ein Beispiel von vielen: Wie die „Tagesschau“ vor wenigen Tagen berichtete, hat der Volkswagen-Konzern seinen früheren Manager Oliver Schmidt auf Schadensersatz verklagt. Eine hohe Millionensumme soll der 50jährige zahlen, der aktuell ...

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Wegen Schnee zu spät zur Arbeit?

In Südbayern und in der Alpenregion herrscht aktuell Schneechaos: Am Wochenende mussten hunderte Flüge am Flughafen München gestrichen werden, Passstraßen wurden wegen Lawinengefahr gesperrt, Skiurlauber waren eingeschlossen. Doch dürfen Arbeitnehmer auf Arbeit fehlen, wenn derartige Witterungsbedingungen herrschen? Die Antwort ist nicht ganz einfach: je nachdem.

Nein, man darf nicht einfach fehlen, wenn Straßen vereist oder zugeschneit sind. Grundsätzlich gilt: Arbeitnehmer tragen das sogenannte Wegerisiko selbst. Sie müssen also dafür sorgen, dass sie es rechtzeitig auf Arbeit schaffen – egal, ob der Nahverkehr streikt oder schlechtes Wetter die Straßen unpassierbar macht. ...

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Hacker starten neuen Angriff auf Gewerbetreibende

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und mehrere Online-Portale warnen derzeit vor betrügerischen Bewerbungsschreiben, die per E-Mail versendet werden. Beim Öffnen der Anhänge wird der Computer mit Schadprogrammen infiziert. Verdächtige Dateien sollen sofort gelöscht werden. Im Schadensfall wird professionelle Hilfe empfohlen.

Man nennt sie „Ransomware“ – schädliche Programme, die dazu dienen, Unternehmen und Firmen zu erpressen oder zu sabotieren. Die Programme schränken den Zugriff auf Systeme ein und verschlüsseln oder zerstören Daten. Oft stellen die Täter Forderungen nach Lösegeld (engl. „ransom“) und versprechen, im Gegenzug die Daten wieder ...

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Digitalisierung – Cyberversicherung – 86 Prozent der deutschen Unternehmen ohne Schutz

Sagenhafte 42 Milliarden Euro Schaden haben Cyber-Attacken laut Hochrechnungen in den vergangenen zwei Jahren der deutschen Industrie beschert. Dennoch sind noch immer 86 Prozent der Betriebe nicht gegen das Risiko abgesichert, so zeigt eine aktuelle Umfrage. Im schlimmsten Fall kann das existenzbedrohend sein.

In Deutschland besitzt nur etwa jedes siebte Unternehmen (14 Prozent) eine sogenannte Cyberversicherung. Das ist Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, für die der Branchenverband Bitkom 503 Geschäftsführer und Sicherheitsbeauftragte deutscher Firmen befragt hat. Immerhin ist der Anteil gegenüber der letzten Umfrage vor zwei Jahren leicht gestiegen: Damals hatten nur elf Prozent eine ...

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Cyberversicherung: Auch kleine Firmen können sich gegen IT-Risiken versichern!

Großangelegte Cyber-Attacken mit Ransomware wie „WannaCry“ oder “NotPetyra“ legten Firmenrechner lahm, griffen in Steuerungsprozesse ein und zerstörten viele Daten mit einer Verschlüsselungs-Software unwiderruflich. Bei einigen Unternehmen war wochenlang der Betriebsablauf gestört und musste die Produktion gestoppt werden. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) kann ein solcher Schaden schnell existenzgefährdend werden. Deshalb ist es empfehlenswert, mit einer Cyber-Versicherung vorzusorgen. ...

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Cyberversicherung: Auch kleine Firmen können sich gegen IT-Risiken versichern!

Großangelegte Cyber-Attacken mit Ransomware wie „WannaCry“ oder “NotPetyra“ legten Firmenrechner lahm, griffen in Steuerungsprozesse ein und zerstörten viele Daten mit einer Verschlüsselungs-Software unwiderruflich. Bei einigen Unternehmen war wochenlang der Betriebsablauf gestört und musste die Produktion gestoppt werden. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) kann ein solcher Schaden schnell existenzgefährdend werden. Deshalb ist es empfehlenswert, mit einer Cyber-Versicherung vorzusorgen. ...

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Wettbewerbsrecht – DSGVO-Verstöße: Vorsicht, abmahnfähig!

Wer als Gewerbetreibender eine Webseite betreibt, muss seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) strenge Datenschutzregeln beachten. Ein aktuelles Urteil zeigt nun, dass Unternehmer hohe Ordnungsgelder fürchten müssen, wenn sie gegen den Datenschutz verstoßen. Besser ist es, von vorn herein den Datenschutz zu beachten.

Es ist nur ein Urteil in unterer Instanz: Aber eines, das aufhorchen lässt. Denn es bestätigt, was viele Kritiker befürchtet haben. Wer mit seiner Webseite gegen die sogenannte DSGVO verstößt, muss Abmahnungen fürchten – und bangt dann im Zweifel um seine Existenz als Unternehmer. Das zeigt ein Urteil vor dem Landgericht Würzburg, von dem die ...

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Wettbewerbsrecht – DSGVO-Verstöße: Vorsicht, abmahnfähig!

Wer als Gewerbetreibender eine Webseite betreibt, muss seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) strenge Datenschutzregeln beachten. Ein aktuelles Urteil zeigt nun, dass Unternehmer hohe Ordnungsgelder fürchten müssen, wenn sie gegen den Datenschutz verstoßen. Besser ist es, von vorn herein den Datenschutz zu beachten.

Es ist nur ein Urteil in unterer Instanz: Aber eines, das aufhorchen lässt. Denn es bestätigt, was viele Kritiker befürchtet haben. Wer mit seiner Webseite gegen die sogenannte DSGVO verstößt, muss Abmahnungen fürchten – und bangt dann im Zweifel um seine Existenz als Unternehmer. Das zeigt ein Urteil vor dem Landgericht Würzburg, von dem die ...

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Urteil – Gesetzliche Unfallversicherung greift auch bei Probearbeit

Auch wenn potentielle Arbeitnehmer zur Probe arbeiten und noch keinen Arbeitsvertrag unterzeichnet haben, sind sie über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, sofern bestimmte Kriterien erfüllt sind. Das hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt mit einem aktuellen Urteil betont. Es gibt aber einen kleinen Wermutstropfen: Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht. Und damit kommt erneut die private Unfallversicherung ins Spiel.

Wenn ein Bewerber auf einen Job während eines unbezahlten Probe-Arbeitstags einen Unfall erleidet, ist er über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Dies hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt nun entschieden und sich damit dem Urteil der ...

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Auch Kleinunternehmen oft im Visier von Hackern

Die Versicherungswirtschaft macht aktuell darauf aufmerksam, dass keineswegs nur große Konzerne im Visier von Hackern und Datendieben sind. Kleine Firmen mit maximal zehn Mitarbeitern müssen Hackerattacken ebenso fürchten, so das Ergebnis einer forsa-Umfrage. Die Folgen können existenzbedrohend sein.

Meine Firma ist zu klein, um für Hacker interessant zu sein? Wer diese Ansicht vertritt, der lebt gefährlich, so zeigt eine forma-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Knapp ein Drittel der kleinsten Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern wurde demnach schon einmal Ziel eines erfolgreichen Hackerangriffs. Tendenz steigend! 20 Prozent der ...

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Bauern in der Regel nicht gegen Dürre versichert

Eine gewaltige Dürreperiode sucht Deutschland heim. Leider hat sie auch große Teile der Ernte vernichtet, so dass nun Schäden in Milliardenhöhe erwartet werden. Doch können sich Bauern gegen Extremwetter-Risiken gar nicht versichern? Doch, können sie – aber ausgerechnet bei Dürre sieht es düster aus. Gründe, weshalb nun der Steuerzahler eingreifen muss.

Wochenlange Dürre hat große Teile der Ernte in Deutschland vernichtet. Das ruft nicht nur ins Bewusstsein, wie wertvoll ein funktionierendes Klima für unsere tägliche Ernährung ist. Viele bäuerliche Betriebe stehen auch vor den Scherben ihrer Existenz. Ausgerechnet gegen Dürre sind die wenigsten Betriebe abgesichert. ...

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Bauern in der Regel nicht gegen Dürre versichert

Eine gewaltige Dürreperiode sucht Deutschland heim. Leider hat sie auch große Teile der Ernte vernichtet, so dass nun Schäden in Milliardenhöhe erwartet werden. Doch können sich Bauern gegen Extremwetter-Risiken gar nicht versichern? Doch, können sie – aber ausgerechnet bei Dürre sieht es düster aus. Gründe, weshalb nun der Steuerzahler eingreifen muss.

Wochenlange Dürre hat große Teile der Ernte in Deutschland vernichtet. Das ruft nicht nur ins Bewusstsein, wie wertvoll ein funktionierendes Klima für unsere tägliche Ernährung ist. Viele bäuerliche Betriebe stehen auch vor den Scherben ihrer Existenz. Ausgerechnet gegen Dürre sind die wenigsten Betriebe abgesichert. ...

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Kfz-Haftpflichtversicherer muss auch bei überteuerter Werkstattrechnung leisten

Unschuldig in einen Unfall verwickelt – und dann noch einen Teil der Reparaturkosten selbst zahlen müssen, weil der Kfz-Versicherer des Unfallverursachers behauptet, die Werkstatt-Rechnung sei zu hoch? Das müssen sich Unfallgeschädigte nicht gefallen lassen, wie das Amtsgericht München bestätigte (AZ. 332 C 4359/18). Demnach muss der Versicherer auch eine Rechnung voll zahlen, die mutmaßlich zu hoch ausgefallen ist.

Der Kfz-Haftpflichtversicherer eines Unfallverursachers kann einem Geschädigten nicht das Risiko einer zu hohen Werkstattrechnung aufbürden. Dies hat das Amtsgericht München mit einem rechtskräftigen Urteil bestätigt. Es verpflichtete einen Versicherer dazu, die volle ...

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