Steigende Energiekosten – Strom sparen im Haushalt

Im nächsten Jahr wird der Strom wieder teurer! Die Ökostromumlage steigt auf den Rekordwert von 6,24 Euro-Cent pro KWh und deshalb müssen die Haushalte rund 40 Euro mehr im Jahr einplanen. Doch wer clever ist, kann mit wenigen Massnahmen viel Geld sparen.

Der Haushalt steckt voller Stromschlucker. Sei es der Fernseher, das Warmwasser oder die Beleuchtung: Viele Menschen wissen oftmals nicht, dass sie mit wenigen Handgriffen Geld sparen können. Und dabei ist es nicht einmal nötig, den Haushalt mit teuren und stromsparenden Neugeräten aufzurüsten.

In der Küche sollte man den Herd nicht direkt neben den Kühlschrank stellen. Denn der eine soll heizen, der andere kühlen. Die Wärmeausstrahlung des Backofens führt dazu, dass auch der Kühlschrank mehr Energie braucht, um die Kühlleistung stabil zu halten, und das kostet natürlich richtig Geld. Auch neben Heizung und Geschirrspüler sollte der Kühlschrank nicht stehen, da dann ebenfalls ein höherer Kühlaufwand erforderlich ist.

Auch beim Backen und Kochen können Gourmets richtig Geld sparen. Wenn die Backtemperatur erreicht ist, muss der Herd nicht die ganze Zeit aufgedreht werden. Die vorhandene Restwärme reicht in der Regel aus, damit der Kuchen trotzdem fertig gebacken wird. Das gleiche gilt für die Tiefkühlpizza. Wann der Herd abgedreht werden kann, wissen routinierte Köche in der Regel nach einigen Probeläufen.

Wer viele technische Geräte nutzt, der kann mit einer sogenannten „Master/Slave“-Steckdosenleiste die Stromzufuhr regulieren. Derartige Mehrfachsteckdosen erlauben es, zeitgleich bestimmte Geräte am Netz zu lassen, während bei anderen wiederum die Zufuhr unterbrochen wird. Der Computer kann also eingeschaltet bleiben, während zugleich der wenig genutzte Drucker und externe Boxen vom Strom getrennt werden. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass auch ausgeschaltete Geräte oder Geräte im Stand-By-Modus richtig Strom schlucken – selbst wenn sie gerade nicht genutzt werden!

Beim Kauf neuer Geräte lohnt ein Blick auf das EU-Energielabel, mit dem die Effizienz des jeweiligen Produktes ausgewiesen wird. Besonders sparsame Geräte erhalten das Label A+++, während verschwenderische mit der Kennzeichnung D oder schlechter Vorlieb nehmen müssen. Nicht nur für Waschmaschinen oder Kühlschränke gibt es derartige Energieklassen, sondern auch für Fernseher, Stereogeräte, DVD-Player oder Computer. Es lohnt also, beim Kauf genau hinzusehen! Wer beim Neuerwerb etwas mehr Geld ausgibt, kann langfristig beim Stromverbrauch sparen.

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