Musik – Tag der Hausmusik – Musizieren macht Spaß!

Am 22. November wird der Internationale Tag der Hausmusik gefeiert. Nicht wenige verbinden mit Hausmusik grausige Erinnerungen an den ersten Blockflötenunterricht oder an ein verstimmtes Schifferklavier. Aber das muss nicht sein: Gemeinsames Musizieren macht Spaß und fördert die Intelligenz.

Der Onkel klampft auf seiner verstimmten Gitarre, die Mutter trifft die Töne nicht und Opa versucht sich als Schlagzeuger, indem er auf Töpfe eindrischt: Nicht jeder hat gute Erinnerungen an das gemeinsame Musizieren in der Familie. Hausmusik galt lange Zeit als altmodisch, langweilig und irgendwie uncool. Erst über Spielkonsolen fand die selbstgemachte Musik zurück in die Wohnstuben, auch wenn freilich so manche schief gesungene Karaokeversion von „Last Christmas“ ebenfalls keine Wohltat für die Ohren ist.

Musik macht schlau

Dabei belegen Langzeitstudien, dass Kinder und Jugendliche durchaus vom Musikmachen profitieren können. Der Musikwissenschaftler Hans-Günther Bastian hat in Berlin Gruppen von Jugendlichen verglichen, die wenig und viel musizieren. Das Ergebnis: Tatsächlich zeigten sich bei den musikalischeren Kindern eine stärkere Motivation, bessere schulische Leistungen und sogar eine höhere soziale Kompetenz. Verwundern mag das nicht, fördert doch die Auseinandersetzung mit Musik sowohl die sinnlich-kreative als auch die abstrakte Wahrnehmung. Davon werden die Musizierenden ein Leben lang profitieren – und Spaß macht das Musizieren auch noch!

Doch der Trend geht eher in die andere Richtung. Nur noch 17,7 Prozent aller Haushalte besitzen ein Musikinstrument, wie aus einer Studie für den Verband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche (SOMM) hervorgeht. Im Jahr 2008 hatte noch gut ein Viertel aller Befragten angegeben, dass zumindest eine Person im Haushalt ein Instrument beherrscht. Das ist schade und traurig, sind doch gerade die Eltern wichtige Vorbilder, wenn die Kinder ein Instrument erlernen sollen. Dort, wo das Musizieren zum gemeinsamen Alltag gehört wie das Sporttreiben oder Fernsehen, fällt es den Kindern leichter, musikalisches Verständnis zu entwickeln.

Früh übt sich…

Wichtig ist natürlich, dem Kind das Musizieren nicht aufzudrängen – es soll ja Spaß an der Musik haben und ohne Zwang musizieren. In Kindergärten beginnt die musikalische Früherziehung bereits im Kleinkindalter, indem die Kinder gemeinsam in der Gruppe spielen, tanzen und singen. Hierbei steht die Freude am Klang und das Ausprobieren von Rhythmus und Bewegung im Vordergrund. Auch Musikschulen sind wichtige Ansprechpartner, wenn das Kind eine musikalische Ausbildung erhalten soll.

Ein Instrument kostet zwischen 40 Euro für eine Blockflöte und mehreren tausend Euro für eine Harfe oder ein Klavier. Wenn das Musikgerät aus der verschlossenen Wohnung gestohlen wird oder in den eigenen vier Wänden durch Feuer oder Wasser Schaden nimmt, zahlt in der Regel die .

Instrumenten bietet Schutz

Gerade für teure Instrumente lohnt es sich, zusätzlich über den Abschluss einer Musikinstrumenten nachzudenken. Meist ist neben dem Instrument auch die dazugehörige Ausrüstung, beispielsweise Geigenkoffer und Bogen, Notenschränke und Instrumentenhalter, im sschutz mit eingeschlossen. Bei manchen Anbietern kann man auch Leihinstrumente oder gemietete Instrumente versichern.

Handelt es sich bei der Instrumenten um eine „All-Gefahren-Deckung“, sind unter anderem folgende Risiken berücksichtigt:

  • Sturz, Herunterfallen, Reißen des Gurts
  • Beschädigung
  • Transport
  • Abhandenkommen
  • Diebstahl, Raub
  • Brand, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser
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