Tipp – Der milde Winter macht den Pollenallergikern zu schaffen

Der Winter hat uns in diesem Jahr milde Temperaturen beschert, vielerorts sind sogar schon die ersten Frühlingsblumen sichtbar. Was Spaziergänger und Kälte-Muffel freut, hat für Allergiker allerdings bittere Konsequenzen: 2014 werden sie wohl besonders oft schniefen und weinen müssen!

Milde Winter sind für viele Menschen eine Freude und locken an die frische Luft. Nicht aber für Pollenallergiker, denn für sie beginnt die Leidenszeit früher und dauert länger. „Die Pollensaison ist in diesem Jahr besonders früh gestartet“, sagt Allergologe Karl-Christian Bergmann dem Nachrichtenmagazin Stern. Schon Mitte Dezember seien die ersten Haselnusspollen geflogen, obwohl die Allergiesaison normalerweise erst im Februar oder März beginne.

Das heißt für Allergiker: Sie werden wohl 2014 besonders oft mit den Folgen des Pollenfluges kämpfen müssen! Während Haselnusspollen fast schon wieder verschwunden sind, müssen nun Menschen vorsichtig sein, die auf Erlen- und Birkenpollen allergisch reagieren. Von Mai bis Juli machen dann die Gräserpollen Probleme, von Juli bis September die Kräuterpollen.

Wegen der milden Winter blühen die Pflanzen zudem sehr intensiv und zahlreich. Ausgerechnet die allergenen Birkenpollen hätten in den letzten Jahren stark zugenommen, berichtet Bergmann, der Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst ist. Auf diese Blüten reagieren aber besonders viele Menschen mit allergischen Reaktionen. Der Experte rät, sich zeitig mit Medikamenten einzudecken.

Auch für eine Immuntherapie sei es unter Umständen noch nicht zu spät. Bei der sogenannten Hyposensibilisierung werden Allergene unter die Haut gespritzt oder über die Mundschleimhaut aufgenommen, damit sich das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe gewöhnt und so die Symptome gelindert werden. Dabei verabreicht der Arzt das Allergen über Monate hinweg und steigert langsam die Dosis. Bei immerhin 70 Prozent der Patienten tritt hinterher eine Besserung auf.

Wer eine allergische Reaktion bei sich bemerkt, der sollte seinen Hausarzt darauf ansprechen. Denn je mehr man über eine Allergie weiß, desto besser lässt sie sich bekämpfen. Auch beim Abschluss einer privaten Kranken sollten Patienten eine Allergie nicht verschweigen. Macht der Antragsteller falsche Angaben oder verheimlicht eine Krankheit, so ist die beigt, laut §19 des svertragsgesetzes den sschutz zu reduzieren oder den Vertrag nachträglich zu ändern. Ein Beratungsgespräch schafft Aufklärung!

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