Hausratversicherung – Warum das WM-Fieber alten Fernsehern schadet

Samba olé! In Deutschland herrscht bereits Vorfreude auf die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Ab dem 12. Juni rollt der Ball – dann wird es in deutschen Städten wieder heiß hergehen, wenn sich die Fans zum Public Viewing einfinden und so mancher Autokorso seine Runden dreht.

Nur die versicherer schauen dem Ereignis mit gemischten Gefühlen entgegen. Wie die Tageszeitung „Welt“ berichtet, steigen vor derartigen Turnieren auch die Schadensfälle zu Hause deutlich an. So mancher Flachbildfernseher fällt unerwartet von der Wand oder ein Wasserschaden sorgt dafür, dass ein neues TV-Gerät her muss. Auch bei Smartphones werden deutlich mehr Schäden gemeldet.

Mehr sbetrug vor großen Turnieren

Diese Häufung an Schäden hat nicht etwa damit zu tun, dass Elektrogeräte sensibel auf die Vorfreude von Fußballfans reagieren: ein Zusammenhang zwischen WM-Euphorie und technischen Defekten konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Oft handelt es sich um sbetrug, weil so mancher Fußballbegeisterte das Turnier lieber auf einem neuen Gerät verfolgt statt auf der alten Flimmerkiste.

Manche kommen da auf die Idee, das Budget mit der Schadenszahlung aus der aufzubessern. Nach Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen swirtschaft (GDV) kosten alle Fälle von sbetrug zusammengerechnet die Branche rund vier Milliarden Euro im Jahr.

sbetrug ist kein Kavaliersdelikt!

Aber Vorsicht: sbetrug ist kein Kavaliersdelikt! Und die Anbieter sind für das Problem sensibilisiert, können sie doch die Zunahme an Schadensmeldungen anhand eigener Statistiken beobachten. Viele en verfolgen eine Null-Toleranz-Politik selbst bei Bagatellfällen und werden den Schaden von einem Sachverständigen überprüfen lassen.

Die Konsequenzen für Übeltäter können bitter sein. Nicht nur verweigert die die Schadenszahlung, wenn sie einen Verdacht schöpft – sie wird den Betrug auch juristisch ahnden und eine Strafanzeige stellen. sbetrug wird dabei ähnlich streng geahndet wie Schwarzfahren oder Steuerbetrug. Im schlimmsten Fall muss der Ertappte zusätzlich die Sachverständigenkosten erstatten, die in der Regel zwischen 5.000 und 10.000 Euro betragen. Hier gilt: Ehrlichkeit ist Pflicht!

Schadensfälle gut dokumentieren

Aber natürlich kann es passieren, dass tatsächlich der Fernseher vor der WM kaputtgeht. Um dann als ehrlicher Kunde nicht des Betruges verdächtigt zu werden, ist es wichtig den Schaden genau zu dokumentieren. Fotoaufnahmen und Zeugen können dabei sehr wertvoll sein.

Wenn der Sachbearbeiter bei der misstrauisch erscheint, sollten Kunden, die sich im wähnen, hartnäckig bleiben. Manchmal wird einfach probiert, ob eine Verweigerung klappt – doch vor Gericht müssen die en einen Betrug nachweisen. Der Abschluss einer sschutz bietet Sicherheit für eventuelle sstreitigkeiten.

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