Sommer – Vorsicht beim Badespaß!

Für Kinder gibt es im Sommer wohl nichts Schöneres, als am Strand oder Badesee zu toben. Dass dabei auch Gefahren lauern, kann bei Spiel und Spaß schnell vergessen werden. Immerhin acht Prozent aller Eltern mussten ihr Kind schon einmal aus einer gefährlichen Situation im oder am Wasser retten, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag eines großen Versicherers ergab.

Am häufigsten waren Kinder dabei in einen Teich, ein Planschbecken oder Swimmingpool gefallen (26 Prozent). Zu zwei Dritteln waren es Jungen, die sich im Wasser in Gefahr begaben. Damit werden Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigt, wonach Kinder und Jugendliche männlichen Geschlechts weit häufiger von Verletzungen betroffen sind.

Im Schnitt lernen Kinder heute schon mit fünfeinhalb Jahren schwimmen. Dabei sollten Eltern jedoch bedenken, dass Schwimmhilfen nur bedingt für erste Lektionen im Wasser tauglich sind. Ob Schwimmwesten, -reifen oder -flügel: all diese Produkte bieten in Notsituationen keinen wirklichen Schutz vor dem Ertrinken. Nur die ständige Beaufsichtigung des Kindes garantiert Sicherheit, am besten unter Anwesenheit eines ausgebildeten Bademeisters oder Rettungsschwimmers.

Schutz gegen die finanziellen Folgen eines Bades bietet eine . In den Vertragsbedingungen sollte darauf geachtet werden, dass Verletzungen beim Schwimmen oder Ertrinken tatsächlich abgesichert sind. Gerade in Dumping-Tarifen sind derartige Leistungen mitunter ausgeschlossen. Die meisten en kommen auch für tauchtypische schäden auf, zum Beispiel wenn durch den hohen Druck unter Wasser eine Trommelfellverletzung zu beklagen ist. Und auch bei Erfrierungen, wenn man sich unfreiwillig zu lange im kalten Nass aufhält, erbringen die Anbieter eine Leistung.

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