Versicherungstipp – Was Angehörige nach dem Tod eines Versicherungsnehmers beachten müssen

Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das eine bittere und leidvolle Erfahrung. Dass auch die sunterlagen zeitnah geprüft werden müssen, vergessen dabei viele Angehörige. Genau dies ist aber leider erforderlich, so tief die Trauer auch sein mag. Sonst steht im Zweifel sogar die sleistung auf dem Spiel!

Besteht eine für den Todesfall, etwa eine Risiko, dann ist der Versicherer in der Regel unmittelbar zu informieren. Innerhalb welcher Frist diese Meldung erfolgen muss, ist dem sschein zu entnehmen: Üblich sind hierfür 3 Tage. Die Frist beginnt dabei, sobald man vom Tod der versicherten Person erfahren hat. Wird der Tod durch bewirkt, besteht die sogar auf eine Meldefrist von 48 Stunden, sofern im Vertrag nichts anderes vereinbart ist.

Bevor der Versicherer die Todesfallleistung auszahlt, wird er auf die Einreichung weiterer Dokumente bestehen. Zumeist muss man den sschein im Original sowie als Kopie den Totenschein sowie die Sterbeurkunde bei der vorlegen. Eventuell wird auch ein Arztbericht über die Gründe des Ablebens bzw. (falls die Angehörigen die Leistung als Erbe beantragen) ein Erbschein verlangt. Bevor der sschein im Original versendet wird, sollte eine Fotokopie angefertigt werden. Schließlich ist schon so manches Dokument auf dem Postweg verlorengegangen!

Bei geerbtem Wohneigentum ist der versicherer zu informieren

Wurden Wohneigentum oder Grundstücke vererbt, muss die ebenfalls informiert werden. Die geht dann auf die Erben über, so dass keine Lücke im sschutz entsteht. Das Gleiche gilt für die Haus- und Grundbesitzer bzw. die dazugehörige Gewässerschaden. Ein besonderes Kündigungs besteht im Falle des Ablebens übrigens nicht. Es gilt die übliche Kündigungsfrist von i.d.R. 3 Monaten.

In der privaten Kranken endet der sschutz mit dem Tod des snehmers, sofern er die versicherte Person gewesen ist. Mitversicherte Familienmitglieder müssen sich innerhalb von 2 Monaten melden und sagen, ob sie die weiterführen wollen. Auch muss der neue snehmer bekanntgegeben werden.

Kfz- geht auf Erben über

Vorsicht ist auch bei der Kfz- geboten, die ebenfalls kein außerordentliches Kündigungs im Todesfall vorsieht. In der Regel gilt der sschutz für die Erben weiter, wird aber an die neuen Voraussetzungen angepasst. Ein kompetenter svermittler kann in sfragen beratend zur Seite stehen, wenn der Trauerfall eingetreten ist. Bei Unsicherheiten über die notwendigen Schritte sollte ein Fachmann hinzugezogen werden!

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