Home-Office – Unfallversicherung – Beim Homeoffice gibt es keinen Arbeitsweg

Die gesetzliche sichert Arbeitnehmer gegen Schäden während der Arbeit ab. Dabei werden nicht nur Schäden getragen, die bei der direkten Arbeit entstehen. Auch Unfälle auf dem Weg zur Arbeit sind abgesichert.

Doch wie ist der sschutz, wenn Arbeitnehmer im Home-Office arbeiten? Dieser Frage ging vor kurzem das Sozialgericht Hannover nach. Im betroffenen Fall hatte eine junge Frau auf dem Rückweg vom Kindergarten ins Home-Office einen erlitten.

Während die Arbeitnehmerin und auch die Krankenkasse von einem Arbeits ausgingen, sah die Berufsgenossenschaft den Sachverhalt komplett anders. In der Annahme eines Arbeits- respektive Weges hatte die Krankenkasse die Kosten in Höhe von rund 20.000 Euro bezahlt und forderte die Summe nun von der Berufsgenossenschaft zurück.

Der Fall landete daraufhin vorm Sozialgericht Hannover. Die Richter sahen im betroffenen Fall keinen Arbeitsunall. Da es bei Homeoffice-Arbeitsplätzen keinen versicherten Arbeitsweg gäbe, argumentierten die Richter (Az.: S 22 U 1/15).

Wer sein Haus verlässt, um seine Kinder in den Kindergarten zu bringen, stehe deswegen nicht unter dem Schutz der gesetzlichen . Die Zuständigkeit liege daher bei der Sozial – der gesetzlichen Kranken.

Arbeitnehmer im Home-Office können sich folglich nicht auf die gesetzliche verlassen und sollten einen zusätzlichen privaten schutz haben. Denn gerade bei Unfällen in deren Folge Schäden bleiben, kommen enorme Kosten auf den Geschädigten zu.

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