Finanzen – Versicherungen als Erbe

Ein Todesfall erfordert sehr viel Kraft. Nicht nur, dass man mit den schweren Gefühlen der Trauer leben lernen muss, nein, zugleich müssen ganz alltägliche Dinge geregelt werden. Denn der Erblasser hinterlässt nicht immer nur ein Vermögen, Habseligkeiten oder andere Kostbarkeiten – sondern auch ein Bündel an en. Wie geht man nun als Hinterbliebener mit diesem Erbe um? Wichtig ist, das Ganze nicht auf die lange Bank zu schieben.

Es gibt einige en, deren Gültigkeit erlischt gleichzeitig mit dem Ableben des snehmers, andere können auf einen Angehörigen übergehen. So oder so ist es ratsam, die über den Tod des Versicherten zu informieren, so kann vermieden werden, dass sich im Hintergrund weiterhin Kosten summieren.

Zu den en, deren Laufzeit mit dem Tod eines Versicherten endet, zählen die private sowie die s. Zu den en hingegen, die erst enden, wenn keine Beiträge mehr gezahlt werden, zählt die . Bei Krankenkasse und Lebens gibt es Automatismen und Sonderfälle.

Automatisch endende en

Bei der privaten Haftplicht endet der sschutz nach dem Tode umgehend, sofern der Versicherte allein versichert war. Die bereits voraus geleisteten Beiträge werden zurückerstattet und unter den erbenden Hinterbliebenen aufgeteilt.

Auch die s endet im Normalfall mit dem Ableben, außer es zieht innerhalb von zwei Monaten nach dem Tod ein Erbe in die Wohnung des Toten ein – dann würde die , wenn gewünscht, auf ihn übergehen.

Bei der aber verhält es sich anders. Diese läuft weiter bis zur nächsten Beitragsfälligkeit und wird erst gelöscht, wenn die Zahlung der Beiträge ausfällt.

Bei der gesetzlichen Krankenkasse gibt es ebenfalls ein automatisches Ende nach dem Tod des Versicherten, doch können die mitversicherten Angehörigen die Option wählen, mit in den bestehenden Vertrag einzusteigen, sofern durch sie ein neuer snehmer benannt wird.

Lebens – Auf Vertragsdetails und bezugsbeigte Person achten

Bekanntermaßen wird eine Lebens auf das Leben des Versicherten abgeschlossen, doch muss der Versicherte nicht zwingend zugleich der snehmer sein. Das bedeutet für den Fall, dass der snehmer aus dem Leben scheidet, die snehmereigenschaft auf die Erben des Verstorbenen übergeht beziehungsweise, so es vereinbart wurde, auf die Person, die im Vertrag bestimmt wurde.

Ferner besteht die Möglichkeit, dass eine Todesfallleistung vereinbart wurde. Diese Leistung bedeutet dann praktisch, dass die Leistung an eine Person ausgezahlt wird, welche im Vertrag als bezugsbeigt benannt ist.

en, die vererbt werden

en, die nach dem Tod des Angehörigen auf die Erben übergehen, sind die Tierhalter, die Kfz- und die Wohn. Bei der Tierhalter besteht der Vertrag solange fort, bis er von den Erben zum nächstmöglichen Kündigungstermin gekündigt wird. In diesem Fall besteht trotz Todesfall kein Sonderkündigungs und die Kündigungsfrist kann nicht verkürzt werden.

Bei der Kfz- geht die aus dem Grund auf die Erben über, weil sie -wie es der Name schon vorwegnimmt- an keine bestimmte Person gebunden ist, sondern ein bestimmtes Kfz. Darum gilt diese so lange, bis das Fahrzeug veräußert wird oder der Vertrag fristge gekündigt.

Bei der Wohn verhält es sich ähnlich, sie läuft auf die Erben weiter bis sie dann frühestens drei Monate vor dem Ablauf der sjahres kündbar wird. Auch für die en der Haus- und Grundbesitzer ist das so.

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