Drohende Erbstreitigkeiten – Lebensversicherung: Warum das Bezugsrecht in den Versicherungsschein gehört!

Wer eine Lebens abschließt, sollte im sschein vermerken, wer im Falle des Ablebens der versicherten Person die bezugsbeigte Person ist. Sonst nämlich drohen Streitigkeiten unter Erben. Im schlimmsten Falle kann die ssumme dann erst nach langem juristischen Hickhack ausgezahlt werden – an einen Erben, der gar nicht vorgesehen war.

Das sogenannte Bezugs sollte in einer Lebens genau geregelt werden. Darauf macht aktuell sexperte Mathias Zunk vom sdachverband GDV aufmerksam. Das Bezugs bezeichnet die Person, die die Lebens bei Eintreten des sfalles, also beispielsweise dem Ableben des Versicherten, erhalten soll. Dem Versicherten ist es möglich, das Bezugs für den Fall der Fälle selbst festzulegen.

Es drohen Erbstreitigkeiten

Ist die empfangsbeige Person nicht genau benannt, drohen speziell nach dem Ableben des snehmers lange Streitigkeiten unter den Erben. Wie schnell das geschehen kann, weiß Zunk aus der eigenen Erfahrung. „Es reicht schon eine ungenaue Formulierung wie zum Beispiel „die gesetzlichen Erben“ oder der Verweis auf ein Testament. Das kann dann den Versicherer dazu veranlassen, auf eine Entscheidung eines Nachlassgerichtes zu warten, ehe er die Leistung auszahlt.“

Ist nicht eindeutig geklärt, wem die Leistung aus der Lebens zusteht, wird sie Teil der Erbmasse. Und damit kann sich die Auszahlung der ssumme deutlich nach hinten verschieben. Im schlimmsten Fall erhält das Geld dann eine Person, die hierfür gar nicht vorgesehen war. Eben, weil die bezugsbeigte Person im sschein nicht genau benannt wurde.

Widerrufliches und unwiderrufliches Bezugs

Bei der Festlegung des Bezugses gibt es eine wichtige Unterscheidung. Es wird nämlich ein widerrufliches oder unwiderrufliches Bezugs unterschieden. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn Paare gemeinsam einen Lebenssvertrag abschließen. Kommt es später zu einer Trennung, kann das unwiderrufliche Bezugs nur mit der Zustimmung beider Partner abgeändert werden, zum Beispiel wenn eine snehmerin ihren neuen Lebensgefährten in den Schein eintragen und ihren Ex-Mann austragen will. Stimmt der frühere Partner hingegen einer Änderung nicht zu, hat er nach wie vor An auf die sleistung. Ein Beratungsgespräch klärt, was es darüber hinaus beim Bezugs zu beachten gilt!

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