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Vorsicht, die Influenza kommt!

Das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt aktuell vor einer Grippewelle. In Sachsen und Berlin waren sogar schon Todesopfer zu beklagen. Wer einige Verhaltensregeln beachtet, vermindert das Risiko sich anzustecken.

Wer das Gefühl hat, dass derzeit ganz Deutschland hustet, schnieft und fröstelt, könnte möglicherweise haben. Denn das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet seit Wochen eine stark erhöhte Influenza- und Erkältungsaktivität. Knapp 15.000 Grippefälle wurden seit Oktober 2012 bereits gezählt, das ist fast zehnmal so viel wie in anderen Jahren. Und eine wesentliche Besserung ist zumindest in den nächsten Wochen kaum in Sicht. „Es ist derzeit noch nicht zu sehen, dass der Höhepunkt der derzeitigen Grippewelle bereits überschritten ist“, berichtet RKI-Gesundheitsexpertin Silke Buda der Nachrichtenagentur dpa.

Grund zur Panik besteht allerdings nicht. Noch sei die Situation überschaubar, positioniert sich auch das Robert-Koch-Institut. Zwar sind in diesem Jahr bereits 17 Menschen an den Folgen einer Influenza gestorben, aber dies waren meist Risikopatienten mit schweren Vorerkrankungen. Die höchste Zahl an Erkrankungen wird derzeit im Osten der Republik gemeldet, speziell in Sachsen. Zudem sind Teile von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen besonders stark betroffen.

Vorbeugen ist besser als Krankwerden

Wer einige Regeln beachtet, kann das Risiko einer Ansteckung mit Influenza-Viren minimieren. Schwer umzusetzen dürfte der Ratschlag von Gesundheitsexperten sein, größere Menschenansammlungen zu meiden – wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt oder einen Fahrstuhl benutzt, der wird anderen Menschen kaum aus dem Weg gehen können. Es empfiehlt sich aber, mehrmals am Tag die Hände mit Wasser und Seife gründlich zu waschen. Auch sollte man darauf verzichten einer erkrankten Person die Hand zu reichen, da die Krankheitserreger auf diesem Weg übertragbar sind.

Vorsichtsmaßnahmen am Arbeitsplatz und im Büro helfen zusätzlich, die Gesundheit zu bewahren. Häufig benutzte Gegenstände wie Türklinken, Lichtschalter oder Kaffeemaschinen sollten regelmäßig gereinigt werden. Wer in die Verlegenheit kommt Gemeinschaftstoiletten zu benutzen, kann den Wasserhahn mit einem Einwegtuch zudrehen, damit sich keine Viren an den Händen sammeln. Für das Abtrocknen der Hände empfehlen sich Papiertücher oder Warmluftgeräte. Frotteehandtücher sollten hingegen nicht benutzt werden, da auch sie ein Ansteckungsrisiko darstellen, wenn mehrere Menschen ihre Hände dran abwischen.

Zudem ist es wichtig in Räumen für frische Luft zu sorgen, weil trockene Schleimhäute anfälliger für Virenangriffe sind. Also Wohnstuben, Schlafzimmer und Büros regelmäßig lüften! Ein trockenes Klima in der Wohnung entpuppt sich hingegen schnell als Erkältungsfalle. Wer den Regler der Heizung nicht allzu sehr nach oben dreht und stattdessen für ausgewogene Temperaturen sorgt, ist besser gegen Husten und Schnupfen geschützt.

Impfen statt Leiden

Der beste Schutz ist aber eine jährliche Impfung. Und diese kann durchaus im Februar noch durchgeführt werden. „Die Grippewelle wird noch acht bis zehn Wochen lang kursieren. Ein Schutz nach der Impfung tritt bereits nach 10 bis 14 Tagen ein“, erklärt eine Sprecherin des Robert-Koch-Institutes.

Inwiefern eine Impfempfehlung ausgesprochen werden kann, hängt aber ebenfalls vom Gesundheitszustand der Person ab und davon, wie gut der Patient eine Impfung verträgt. Schließlich ist keine Impfung gänzlich risikofrei und es können Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, allergische Reaktionen oder Fieber auftreten.

Für Grippe-Risikogruppen übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Für alle anderen Personen hängt eine Kostenübernahme von der jeweiligen Krankenkasse ab. Auskunft geben die kassenärztlichen Vereinigungen, welche Kasse eine Impfung bezahlt. Auch Privatpatienten erhalten ihren Grippeschutz nur dann kostenfrei von ihrem Versicherer, wenn dies der jeweilige Tarif vorsieht. Hier lohnt es sich, bei der Kranken anzufragen.

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