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Pflegevorsorge ist wichtig!

Die Pflegevorsorge ist in Deutschland immer noch ein Nischenthema. Wie wichtig aber es ist, für den Ernstfall vorzusorgen, zeigt die Umfrage eines großen Versicherers. Denn wenn es um die Pflege geht, haben viele Bundesbürger noch immer Vorurteile.

Am 12. Mai wird nicht nur der Muttertag gefeiert, sondern auch der „Tag der Pflege“. Grund genug für einen sanbieter, die Deutschen nach ihren Erwartungen zum Thema Pflege zu fragen. Bei der vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführten Umfrage zeigte sich, dass viele Fakten in der Bevölkerung entweder nicht bekannt sind oder verdrängt werden. Irrtümer, die richtig teuer werden können, tritt erst einmal ein Pflegefall in der Familie auf!

Das Pflegerisiko geht jeden etwas an!

So glauben immer noch viele Bundesbürger, dass sie selbst niemals ein Pflegefall werden. Die Statistik spricht jedoch eine andere Sprache: Von den heute 30jährigen wird jeder zweite Mann im Leben pflegebedürftig, bei den Frauen sind es sogar 3 von 4. Wichtigste Ursache für diese beunruhigenden Zahlen ist die Alterung der Gesellschaft. Die Lebenserwartung der Bundesbürger steigt nämlich ständig: laut dem Statistischem Bundesamt (Destatis) wird heute jeder zweite Mann mindestens 80 Jahre alt, jede zweite Frau sogar 85 Jahre. Gerade im Alter wächst aber auch die Gefahr auf Pflege angewiesen zu sein. Im Jahr 2008 war jeder zweite Leistungsempfänger der gesetzlichen Pflege 80 Jahre und älter.

Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch keineswegs, dass nur alte Menschen zum Pflegefall werden. Auch Unfälle und Krankheiten führen vielfach dazu, dass Menschen auf fremde Hilfe angewiesen sind. Fakt ist: Jeder sechste Pflegebedürftige ist heute jünger als 65 Jahre. Ist der Ernstfall einmal eingetreten, so müssen sich die Betroffenen in der Regel auf eine längere Pflegebedürftigkeit einstellen. Die Pflegedauer beträgt laut einer Untersuchung 8,2 Jahre bei ambulanter Pflege.

Pflege kann richtig teuer werden

Reicht aber der Schutz über die gesetzliche Pflege aus, um gegen alle finanzielle Risiken abgesichert zu sein? Nein, denn die gesetzliche Pflege stellt allenfalls eine „Teilkasko“-Absicherung dar. Je nach Betreuungsaufwand und Pflegestufe fehlen durchschnittlich zwischen 450 und 1.950 Euro im Monat, die von den Betroffenen selbst gezahlt werden müssen. Da mag es auch kaum verwundern, dass jeder sechste Pflegebedürftige in Deutschland auf Sozialhilfe angewiesen ist. Denn Pflege kostet – über einen längeren Zeitraum sogar immens viel Geld. Bei einer monatlichen „Lücke“ in den Pflegekosten von 1.500 Euro, die im Falle einer stationären Pflege privat getragen werden müssen, summiert sich der Mehraufwand für Pflege auf 18.000 Euro im Jahr!

Eine zusätzliche Absicherung vor den finanziellen Folgen bietet eine private Pflege-Zusatz. Dabei erweist es sich als folgenschwerer Irrtum, dass viele Umfrageteilnehmer offenbar den gesetzlichen Pflegeschutz mit der privaten Pflegevorsorge verwechseln. 23 Prozent aller Befragten sagten in der Umfrage des Institutes für Demoskopie Allensbach aus, dass sie bereits privat vorgesorgt hätten. Dies kann aber kaum sein, denn private Pflegepolicen sind noch immer ein Nischenprodukt: Nur circa drei Prozent der Bevölkerung verfügen über einen solchen Vertrag!

Vater Staat hat das Problem erkannt und fördert seit dem Januar 2013 die private Pflegevorsorge mit 60 Euro im Jahr. Die sogenannten „Pflege-Bahr“-Policen bieten nun auch älteren und bereits erkrankten Menschen eine Möglichkeit, privat für den Ernstfall vorzusorgen – Also für Personen, die normalerweise nur schwer einen Pflegevertrag bei einem privaten sanbieter bekommen würden. Ein Beratungsgespräch kann helfen, den passenden Schutz zu finden.

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