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Ein gesunder Lebenswandel mindert das Schlaganfall-Risiko!

Der 10. Mai ist der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall. Wie ernst das Thema ist, zeigen aktuelle Zahlen. Jährlich erleiden mehr als 250.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall, es ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Viele der Fälle wären durch eine bewusstere Lebensführung vermeidbar.

Ausgelöst wird ein Schlaganfall, wenn Blutgefäße im Hirn verstopft sind oder platzen. Der dadurch entstehende Sauerstoffmangel führt zu einer starken Beeinträchtigung der Hirn- und Körperfunktionen. Oftmals sind Bewusstseinsstörungen, Lähmungen sowie Ausfallerscheinungen des Sprech- und Sehvermögens die Folge.

Sofort den Notarzt rufen!

Besteht der Verdacht auf einen Schlaganfall, müssen Betroffene und Angehörige schnell reagieren. „Bei jedem kleinsten Symptom, auch wenn es nur vorübergehend zu sein scheint, muss der Notruf ausgelöst werden“, sagt Dr. Christoph Baumsteiger, Chefarzt der Föhrenbachklinik in der nordrhein-westfälischen Gemeinde Bedburg-Hau, gegenüber RP Online. Denn bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde. Je früher die Menschen in eine Klinik kommen, desto größer ist ihre Chance, den Schlaganfall zu überleben und keine schweren Folgeschäden davonzutragen. In der Regel muss binnen einer Stunde die notärztliche Versorgung erfolgen, damit der Patient Hoffnung auf Heilung haben kann.

Wenn auch ältere Menschen stärker als junge Patienten von Schlaganfall bedroht sind, so handelt es sich keineswegs um eine altersbedingte Erkrankung. Jedes Jahr sind auch circa 300 Kinder betroffen und bis zu 14.000 Erwachsene unter 50 Jahren. Ein Schlaganfall kann jeden treffen, egal an welchem Ort und zu welcher Zeit.

Gesunde Lebensweise mindert das Risiko eines Schlaganfalls

Gibt es eine Möglichkeit, sich gegen das Risiko eines Schlaganfalls zu schützen? Experten betonen, dass circa 70 Prozent aller Fälle durch einen bewussteren Lebenswandel vermeidbar wären. Ungesunde Ernährung, Übergewicht und Rauchen sind Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls immens erhöhen.

Viele Risikofaktoren haben gemeinsam, dass sie die sogenannte Arteriosklerose fördern. Dabei lagern sich Stoffe wie Cholesterin, Bindegewebe oder Kalksalze an den Innenseiten der Blutgefäße ab. Die Blutgefäße werden enger und begünstigen die Bildung von Blutgerinnseln. Deshalb gilt: Wer gesund lebt, ist auch gegen Schlaganfälle besser geschützt! Bei den anderen 30 Prozent aller Fälle handelt es sich um schicksalhafte Ereignisse, die unvorhergesehen auftreten und kaum zu vermeiden sind.

FAST-Test erleichtert das Erkennen von Schlaganfall-Symptomen

Ärzte in den USA haben einen Test entwickelt, mit dem auch ungeübte Personen schnell die Symptome eines Schlaganfalls überprüfen können. Im US-amerikanischen Raum hat sich für die bessere Einprägsamkeit die Eselsbrücke F-A-S-T (Schnell) durchgesetzt:

  • Face (Gesicht): Bitten Sie die Person, zu lächeln. Oftmals verziehen Schlaganfall-Patienten einseitig das Gesicht.
  • Arms (Arme): Bitten Sie die Person, gleichzeitig beide Arme nach vorne zu heben, die Handflächen nach oben gerichtet. Bei einer Lähmung kann ein Arm nicht gehoben werden, sinkt oder dreht sich.
  • Speech (Sprache): Bitten Sie die Person, einen einfachen Satz nachzusprechen, etwa „Ich benötige keine Hilfe“. Kann der Satz nicht wiederholt werden oder formuliert die Person den Satz ungewohnt undeutlich, so deutet dies auf einen Schlaganfall hin.
  • Time (Zeit): Ist mindestens einer dieser Tests positiv ausgefallen, so gilt es, schnellstmöglich den Notarzt zu rufen.

Auch der FAST-Test verspricht natürlich keine absolute Sicherheit, aber zumindest in 74 Prozent aller Fälle konnte damit ein Schlaganfall richtig diagnostiziert werden. Im Zweifelsfall ist es besser, lieber einmal zu viel den Notarzt zu rufen als einmal zu wenig!

Finanziell Vorsorgen!

Für die finanziellen Folgen eines Schlaganfalls können sich Patienten mit vielfältigen sformen absichern. Sei es eine Berufsunfähigkeits, die eine monatliche Rente erbringt, wenn die Person aufgrund der Beeinträchtigungen nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen kann. Oder eine private Pflege, die eine Leistung erbringt, wenn der Patient nach einem Schlaganfall auf fremde Hilfe angewiesen ist. Auch sogenannte Schwere-Krankheiten-en und Invaliditätsen kommen für die Absicherung in Frage. Hinterbliebene können mit einer Risiko-Lebens finanziell abgesichert werden.

Aber Vorsicht: Erleidet eine Person aufgrund eines Schlaganfalls einen , etwa weil der Schlaganfall beim Lenken eines PKW auftritt und das Auto von der Fahrbahn abkommt, dann zahlt die in der Regel nur dann, wenn Bewusstseinsstörungen infolge von Schlaganfällen explizit im svertrag aufgeführt sind. Ein Beratungsgespräch kann helfen, den passenden Schutz zu finden!

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